Ein kleines Dankeschön.

Da ich Ende nächster Woche meine jetztige Schule verlassen werde, habe ich zwei Packungen Merci vorbereitet – als kleines Dankeschön mit zu meinen Kollegen passenden „Danke für“ Aufschriften.

Die Idee habe ich so ähnlich auf Instagram gefunden: grundschul_ideenwiese

Die Druckvorlage passend für eine 20er Schachtel Merci findet ihr wie immer hier:
Mercivorlage.
Einfach ausdrucken und wie ein halbes Geschenk um den unteren Teil des Merciriegels kleben 🙂

Falls jemand andere Sachen haben möchte, einfach melden! Gilt ebenso wie für die Blanko Vorlage 😉

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Ferienmodus?

Auch wenn ich es noch gar nicht so recht glauben kann – die Ferien sind da, und ich fühle mich – noch müder als vorher. Vielleicht liegt es an den vielen Dingen, die in meinem Alltag passieren, vielleicht an der Struktur, die ich im Augenblick nicht habe – ich kann noch nicht so richtig runter fahren. Ich bin immer noch in einem sehr unguten Schlaf- Wach Rhythmus gefangen, der mich und meine Mitmenschen zum Wahnsinn treibt: An Schlaf ist für maximal 5 Stunden zu denken und ich wache gerädert wie sonst was auf; dafür werde ich nachmittags so müde, dass weder Kaffee noch Bewegung hilft und ich eigentlich nur noch schlafen will – was natürlich meinem grundsätzlichem nächtlichen Schlafproblem nicht zuträglich ist.

Wer mich auf Twitter verfolgt, weiß um meine letzte, anstrengende Schulwoche und das darauf folgende Wochenende mit Schützenfest und allem was dazu gehört – auch das trägt natürlich nicht zu einem geregeltem Schlafrhythmus bei; aber daran bin ich zum Großteil selbst schuld 😉

Ich glaube, ich brauche noch etwas Zeit, bis der Ferienmodus voll und ganz bei mir Einzug hält – bis dahin begnüge ich mich damit, wieder in einen Ferienalltag rein zu finden, der mir Erholung und Ruhe gleichermaßen bietet… irgendwann. Solange wird es hier erstmal still – ich brüte über einen Beitrag zur Organisation von Dateien, neuen Materialien für die kleinen Monsterchen, einige Vorlagen für einen Orga – Schuber den ich gerne im Lehrerzimmer platzieren will und und und… dennoch – erst einmal zur Ruhe kommen. Abschalten. Ferien machen. Irgendwie.

Besuch in der Vergangenheit.

Ich war in meiner Herzensstadt – Hamburg.

Ich mag den nordischen Wind, der einen so schön durchpustet, die Freunde von da, die von norddeutsch – kühl bis Berlinerschnauze reichen und alles, was mich mit dem Großteil meines Erwachsenenlebens von dort verbindet. Dazu gehört auch – meine erste Schule. Die Schule, an der ich für 2 1/2 Jahre einen Lehrauftrag hatte; erst einige wenige Stunden, später auch die Koordination mit allem drum und dran. Ich habe mich dort ausprobiert, gleichzeitig Verantwortung für Diagnostik, Förderung und Behördenangelegenheiten übernommen – und für die anderen. Kurz gesagt – ich habe viel gelernt in dieser Zeit.

Und mein Ferienbesuch in Hamburg zog mich genau dort hin zurück. Zurück zu dieser Schule, zu diesen Kollegen und Kolleginnen, zur Leitung ebenso wie zum Sekretariat.

Was soll ich sagen? In dem halben Jahr hat sich (natürlich!) nichts geändert. Das Kollegium ist weiterhin in Grüppchen zersplittert, die sich gegenseitig – und die Leitung – anzicken. Der Ton ist rau – und sarkastisch. Aus jedem gesprochenen Wort trieft die Ironie, der Sarkasmus; und kaum jemand meint auch nur das kleinste bisschen Ernst.

Daneben treffe ich auf eine recht entmutigt wirkende stellvertretende Leitung, die mir, ebenso wie der Chef der Bande, defintiv Leid tut. Sie wollen Veränderungen – und kämpfen gegen Windmühlen. Die wenigen Kolleginnen, die ich auch persönlich gut kennen gelernt habe, sagen mir, das es schwierig ist. Sehr schwierig. Der Lehrer, der meinen Job übernommen hat, ist seit einigen Wochen krank geschrieben – wegen Überforderng (ist ja auch nicht so, als hätte er gesagt, er wüsste nicht, ob das nicht zu viel sei…). Was soll ich dazu sagen?

Ich könnte sagen: Ich habs euch ja gesagt. Ich wusste es. Ich habe es geahnt. Was erwartet ihr? Niemand hier will Veränderungen. Niemand hier ist bereit, auch nur einen kleinen Kompromiss einzugehen. Niemand will auch nur das kleinste bisschen von seinem eigenen Weg abweichen. Schließlich haben die das immer schon SO gemacht. Ich könnte euch ungläubigen Sarkasmus entgegen schleudern.

Aber dann wäre ich wie ihr. Und so will ich nicht sein.

Stattdessen höre ich zu. Und ich erzähle von mir. Erzähle, das mein Opa gerade einen Schlaganfall hatte, wie sehr mich das beschäftigt und auch, wie gut es mir in diesem neuen Kollegium im Ruhrgebiet geht, wie gut ich es finde, das sie etwas ändern wollen und wie viel Kraft ich ihnen für diese Veränderungen wünsche.

Und dann… dann gehe ich. Und hoffe für sie alle, das es besser wird.